Sie haben sicher schon einmal einen Blinden gesehen, der mit einem weißen Stock, mit einem Führhund oder mit einem sehenden Begleiter unterwegs war. Bestimmt ist Ihnen auch schon einmal jemand begegnet, der mit Hilfe einer dicken Brille versuchte, einen Fahrplan zu entziffern oder ein Fernglas benutzte, um eine Hausnummer zu erkennen.
Jährlich erblinden allein in Bayern rund 3000 Menschen. Die Zahl derjenigen, die sehbehindert werden, ist noch um ein Vielfaches höher. 70% der Betroffenen sind älter als 60 Jahre.
Sehbehindert oder blind zu werden, bedeutet stets einen gravierenden Einschnitt. Dinge des täglichen Lebens, wie Einkaufen, Haushaltsführung, Erkennen von Geld oder das Lesen, sind nicht mehr möglich.
Wichtig für das Selbstwertgefühl, für das persönliche Selbstvertrauen eines blinden oder sehbehinderten Menschen ist es, ein gewisses Maß an Selbständigkeit zurückzugewinnen. Dies entlastet auch Angehörige und Freunde, die ansonsten durch die ständige Betreuung leicht überbeansprucht werden.
Allein und ohne Rat und Hilfe finden alle Betroffenen - und das schließt Angehörige, Freunde und Bekannte ein - nur schwer Antworten auf die bange Frage : Wie soll es weitergehen ? Denn das ganze Leben muss neu organisiert werden. So kann schon die farbliche Zusammenstellung der Kleidung, das Zubereiten des Mittagessens oder das Reinigen der Wohnung ein Problem darstellen.
Weitere Informationen erhalten Sie bei :
Bayerischer Blinden- uns Sehbehinderten Verband e.V.
Bahnhofplatz 6
90443 Nürnberg
Tel. 0911 / 236 000 Fax 0911 / 236 00 36
Blinden- und Sehbehindertenstammtisch Roth- Schwabach
Frau Elfriede Meyer
Kreisbeauftragte des Landkreises Roth und der Stadt Schwabach
Tel 09171 / 55 51 ( privat ) 09171 / 81-226 ( dienstlich )
Das Angebot :
ambulanter Rehabilitationsdienst
Hilfen zur Alltagsbewältigung
Kontakte zu Mitmenschen, Anregungen zur Freizeitgestaltung
Orientierungs- und Mobilitätstraining
