Kochsalztabletten Mohren Apotheke Nürnberg

Rat und Tat – Mit Kochsalz-Tabletten

Kochsalz-Tabletten erhalten Sie exklusiv aus der Mohren-Apotheke zu St. Lorenz in Nürnberg, Deutschland.

Bei heftigem Schwitzen durch starke körperliche Anstrengung oder in den Tropen sollten Sie Salz zuführen, um Ihren Körper vor Austrocknung zu schützen.
Unsere Kochsalz-Tabletten nehmen Sie ganz einfach mit reichlich Flüssigkeit zu sich.

Kochsalztabletten werden exklusiv von Ihrer Mohren-Apotheke zu St. Lorenz hergestellt.

Bei Fragen stehen wir Ihnen sehr gerne zur Verfügung.
Sprechen Sie mit uns, rufen Sie uns an.
+49-911-206 33-0
Wir beraten Sie gerne.

 

 

 

 

 

 

 

ANWENDUNGSGEBIETE

Die begründeten Anwendungsgebiete der exklusiv in der Mohren-Apotheke zu St. Lorenz hergestellten Kochsalztabletten lassen sich von den physiologischen Bedeutungen der beiden Elektrolyte ableiten, wobei dem Natrium eine bedeutendere Rolle zukommt.

Natrium ist das häufigste Kation im Extrazellularraum und trägt damit auch entscheidend für den osmotischen Druck im Extrazellularraum bei. Gleiches gilt für Chlorid, welches als dominierendes Anion ebenfalls etwa 80% der extrazellulären Osmolarität stellt. Folglich wird der Anteil des im extrazellulären Bereich verbleibenden Körperwassers durch die dortige NaCl-Konzentration bestimmt. Die Kochsalzbilanz ergibt sich dabei aus oraler Aufnahme auf der einen und Ausscheidung auf der anderen Seite. Die Ausscheidung kann über den Urin, den Fäzes, oder auch über den Schweiß erfolgen. Heftiges Erbrechen von Magensäure führt vor allem zu einem Verlust von Chlorid und so zu Störungen des Chloridstatus, was sich wiederum negativ auf die Regulation des Säure-Basen-Haushalts im Körper auswirkt.

Der Flüssigkeitshaushalt im Körper ist demnach eng an die Natriumkonzentration im Organismus gebunden. Somit hat jede von der Norm abweichende Änderung des Natriumgehalts einen Einfluss auf die Flüssigkeitsbilanz des Körpers. Ein verminderter Natriumgehalt geht folglich mit der Abnahme des Körperwassers einher.

Ferner steigen unter Salzarmut die in den Wasserhaushalt regulierenden Hormone Renin und Aldosteron an, aber auch die Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin. [1]

Neben der Regulation des gesamten Wasserhaushaltes sorgt Natrium für das Aufrechterhalten der Gewebespannung und aktiviert etliche Vorgänge im Stoffwechselgeschehen. Außerdem fungieren die beiden Elektrolyte als Signalstoffe im System der Weiterleitung von Nervenimpulsen.

Der Zustand der Hyponatriämie wird durch hohe Elektrolytverluste verursacht, beispielsweise durch starkes Erbrechen, Diarrhoe, das Vorliegen einer sogenannten Salzverlustniere oder durch die zu energische Gabe von Diuretika im Rahmen der Therapie von Hypertonie. Eine profuse Diarrhoe stellt auch eine Indikation zur Anwendung von Kochsalztabletten dar, um den Verlust an Elektrolyten wieder auszugleichen. [2]

Mit einer höheren Salzaufnahme kann dem entgegengesteuert werden, wofür die regelmäßige Einnahme von NaCl-Tabletten nützlich ist. Dabei sind komprimierte Tabletten wegen der zu erwartenden höheren Absorption im Vergleich zu magensaftresistent überzogenen Tabletten zu bevorzugen. [3]

Für Patienten, bei denen das Syndrom der inadäquaten ADH-Sekretion (SIADH) – welches auch als Schwartz-Bartter-Syndrom bekannt ist – mit einer moderaten oder schweren Hyponatriämie vorliegt, wird gemäß Leitlinie in der Zweitlinie mit einer Kombination aus niedrig dosierten Schleifendiuretika und Kochsalztabletten behandelt. [4]

Ein weiteres Verwendungsgebiet von Kochsalztabletten ergibt sich im weiteren Sinn zur Bluthochdruckbehandlung beim Vorliegen einer chronischen Herzinsuffizienz mit begleitender Nierenfunktionsstörung. Hierbei ist der kombinierte Einsatz von Schleifendiuretika mit einem Thiazid sinnvoll, wobei aber aufgrund der Herzinsuffizienz oft eine Hyponatriämie vorliegt, was wegen der hohen natriuretischen Potenz der Schleifendiuretika die zusätzliche Gabe von Kochsalztabletten notwendig werden lässt. [5]

Ferner haben wissenschaftliche Untersuchungen am Modell von Katzen gezeigt, dass eine zu geringe Zufuhr von Natriumchlorid mit unangemessener Kaliumausscheidung, einer reduzierten glomerulären Filtrationsrate sowie einer Aktivierung des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems ohne Evidenz eines günstigen Effekts auf den arteriellen Blutdrucks einhergeht. Um daraus resultierende hypokaliämische Nephropathien und andere fortschreitende renale Beeinträchtigungen zu vermeiden ist eine suffiziente Versorgung mit Natriumchlorid erstrebenswert. [6]

Zusammenfassend ergeben sich demnach einige berechtigte Gebiete, bei denen zur Behandlung von entsprechenden Elektrolytdefiziten eine Gabe von Natriumchlorid in Form von Kochsalztabletten angeraten ist.

Mag. pharm. Wilhelm Bouhon, PhiP Daniel Bäcker

Rat und Tat – Mit effektiver Wirkung